Ernährung
Neben den harten Stunden im Studio teilen Kerstin und ich eine weitere Leidenschaft: Kochen. Als Sportler muss ich hier natürlich auf einen gesunde und auch ausgewogene Ernährung achten. Kerstin ist hauptberuflich Ernährungsberaterin, so sitze ich direkt an der Quelle was gut und schlecht für meinen Körper ist. Gerade als Kraftsportler kann und darf ich nicht alles essen. Spezielle Säuren schaden hier mehr dem Körper als einem Nichtsportler. Wichtig ist hier z.B. die richtige Dosierung von Omega 3 Fettsäuren. Ohne Kerstin wüsste ich gar nicht, um was es sich handeln würde. Da mein Körper, speziell mein Herz-Kreislaufsystem einer ständigen Belastung ausgesetzt ist freut es mich umso mehr, dass der Einsatz von Omega 3 Fettsäuren in der Ernährung mein Schlaganfall-Risiko um 30% senkt. Auch in anderen Krankheitsfeldern, die jetzt nicht unbedingt mit Kraftsport zu tun haben, ist ein höherer Omega 3 Fettsäuren Spiegel von Vorteil, zum Beispiel bei pyschischen Erkrankungen. Da ich mich hauptsächlich von Hühnchen und Fisch ernähre, ist auch das Verhältnis von Omega 3 Fettsäuren zu Omega 6 Fettsäuren durchaus interessant. In Deutschland ist das Verhältnis Omega 3 Fettsäuren zur Omega 6 Gruppe teilweise als niedrig einzustufen. Meine Freundin kocht daher oft mit Walnussöl, wo eine hohe Konzentration von Omega 3 Fettsäuren vorzufinden ist. Hier ist das Verhältnis Omega 3 Fettsäuren zu Omega 6 Säuren 6:1. Besser noch ist Leinöl, nur ist dies wieder in anderen Bereichen des Muskelaufbaus hinderlich. Leider wandelt der menschliche Körper Omega 3 Fettsäuren nur schwer in die wichtigen Säuren Eiscosapentaensäure und Docosaheaensäure um. Deshalb ist eine gezielte Aufnahme von Omega 3 Fettsäuren wichtig, gerade für mich als Kraftsportler. Bedenkt das bitte bei Eurer Ernährung.